Die Figur, die Arkás bekannt machte und ihm allgemeinen Ruhm verschaffte, der Hahn, tauchte am Beginn der 80-er Jahre auf, und dennoch wirken seine Abenteuer immer noch so, als wäre er heute erschaffen worden. Unsicher und labil, ein neurotischer Träumer, bereit, sich jeden Moment in ironischen Monologen selbst zu analysieren und in verschlungene Tagträumereien zu verfallen, ist er keineswegs das Symbol der ungebändigten Männlichkeit, die sich im Hühnerstall durchsetzt, wie man es erwarten würde.

Von vornherein ein Verlierer in Sachen Liebe hat er als symbolischen Gegenspieler das „Schwein”, ein vorzügliches Porträt des zynischen, „hässlichen-aber-attraktiven” Pragmatikers, der die Frauen/Hennen eben dadurch erobert, dass er keinerlei Hemmungen kennt.
Ihre Dialoge, in die sich auch der „logische” Wurm einschaltet, sind manchmal voller Gift und dann wieder von subtiler Sensibilität. Sie bilden eine großartige Spiegelung der männlichen - aber auch der weiblichen - Psychologie und sind so treffsicher formuliert, dass sie zu einer Anthologie von Zitaten geworden sind.


© Αρκάς