Lebenslänglich. Die härteste Strafe. Genauer gesagt, 622 Jahre Gefängnis. Und das Urteil Ergebnis eines Justizirrtums.
Die einzige Möglichkeit, die Wände zu durchbrechen und zu entkommen, ist Lachen. Bitter, subversiv, ironisch. Der lebenslänglich Verurteilte trägt eine Brille mit so dicken Gläsern, dass seine Augen kaum zu sehen sind. Dies lässt ihn einerseits etwas ungeschickt erscheinen und andererseits auch intellektuell.

Eine dicke, dreckige, aber auch freundliche Ratte namens Montechristo leistet ihm Gesellschaft. Montechristo weiß immer, was sich „dahinter” verbirgt und macht jeden Versuch zur Selbsttäuschung mit treffenden Kommentaren zunichte. Um die beiden herum entfaltet sich eine kleine Welt von ungerechten Bestimmungen, unsinnigen Vorschriften und Menschen in ausweglosen Situationen. Arkás behandelt das Thema der Freiheit, indem er von der Welt des Gefängnisses spricht, in einer Serie mit stark philosophischer Einfärbung.


© Αρκάς